Training

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Trainingslager 2013 Mallorca

das Finale!

Letzter Trainingsblock, letzter Bericht von Olaf und mir aus Mallorca. 2 Trainingstage blieben nach dem Ruhetag noch, noch zweimal kräftig in die Pedale treten und den Körper schocken.
Gemeinsam starteten wir nach dem Gammeltag in die Berge, Olafs Beine fühlten sich allerdings ein bisschen veräppelt und zwangen ihn zurück in die Ebene, die auf Mallorca gar nicht so eben ist. Ich setzte mein Vorhaben in die Tat um und machte mich über Polenca, Kloster Lluc hinunter nach Sa Calobra. Dieser Berg hat es mir wahrhaftig angetan, sowohl sportlich bergauf und -ab, als auch touristisch einfach unbeschreiblich schön.

Anschließend ging es über den Puig Major nach Sóller und wieder zurück. An dem langen Anstieg hoch zum Tunnel überholten mich doch tatsächlich erstmals in dem Trainingslager andere Radfahrer, diese Jungs trugen den Schriftzug SKY auf der Hose. "Keine Ahnung, kennt die jemand?"
Nach 6h, 157km und 3.200hm war ich wieder am Anfang der heutigen Tour, körperlich hingegen ein wenig am Ende...

Der letzte Trainingstag sollte die Königsetappe der letzten zwei Trainingswochen werden, der Küstenklassiker quer durch das Tramuntana-Gebirge ist schließlich ein Muss nach so einem Trainingsprogramm wie unserem.
Olaf und ich füllten fleißig die Trikottaschen mit Riegeln, Schläuche, Weste und Kleingeld für Kaffee und Gebäck, Arm- und Beinlinge konnten erstmals daheim bleiben. 10 Uhr rollten wir in Richtung Gebirge, 10:40 Uhr ging es schließlich zum ersten Mal so richtig los. Nach dem bekannten bergauf bis zum Puig Major ging es anschließend an der Küste entlang bis nach Andratx. Diese Passage war an diesem Tag in dieser Richtung gefahren der mentale Stresstest schlechthin, starker Gegenwind und permanentes Auf und Ab sind schon sehr nervtötend. Und wenn man bergab treten muss um nicht wieder hochzurollen, ist der Spaß vorbei. Dafür entschädigte der Ausblick mehr als man erwarten darf, der Zwischenstopp mit Kaffee und Baguette war die Rettung in der Not.

Nach siebeneinhalb Stunden und 216 gefahrenen Kilometern erreichten wir unser Hotel, zumindest die letzten 40km hatten wir ordentlich Rückenwind, der kam auch wirklich wie gerufen zu der Zeit.

Damit endet unser Trainingslager sehr anständig, 1.840km und über 23.000hm in 62 Trainingsstunden sind vergangen wie im Flug, aber eine weitere Trainingswoche hätten wir sicher nicht durchgestanden.
Vielen Dank für`s Lesen der Berichte, ab jetzt machen wir euch nicht mehr die Nase lang. Bis bald mal wieder...

FOTOS: Focus RAPIRO Racing