Training

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Saisonabschlusstour...

...auf den Christenberg-Trails

17.10.09 Für den sportlichen Saisonabschluss unseres MTB-Team Bunstruth wurde die „bewährte“ Strecke rund um den Christenberg gewählt, die ja bereits in der letzten Woche ausgiebig erkundet und getestet wurde. Nicht ganz sicher, ob die Strecke für alle Teilnehmer auch das Richtige ist, machten wir uns am Samstag Nachmittag on tour, das Wetter sollte uns keinen Strich durch die Rechnung machen, lediglich ein bisschen frisch und windig war es, wie man an der gewählten Kleidung unschwer erkennen kann. Doch da es vermutlich in diesem Jahr noch weitaus kälter und ungemütlicher werden wird, haben wir uns auch davon nicht aufhalten lassen.
Als lockeren Einstieg in die Runde wählten wir die Auffahrt zur Stirnhelle nahe Oberrosphe, mit einigem Hoch und Runter gelangt man dort zügig hin.

Bester Ausblick und recht gute Sichtverhältnisse machten auch unseren Pressevertreter glücklich und er konnte hier einige Bilder machen. Der anschließende sehr kurvige Trail bergab verlangte zum Einen nach guter Radbeherrschung und zum Anderen ein wenig Mut, doch alle bewältigten diese Abfahrt mit einem Lächeln im Gesicht, so dass keine Verluste entstanden und alles heile und funktionstüchtig blieb, selbst bei Tobias, besser als kompromissloser Demolition-Man bekannt!
Der weitere Streckenverlauf sollte uns über viel Trails gespickt mit Wurzeln reichlich groben Geläuf zur Burg Mellnau bringen, die nebenbei absolvierten Testphasen bezüglich der Haftungsgrenzen unserer Bereifung blieben allesamt ohne auffälligen Befund, also eine super Vorstellung unserer Reifen, aber später mehr dazu.
Nächster Anlaufpunkt sollte der Christenberg sein, doch der direkte Weg wäre ja zu einfach, also hieß es auch weiterhin schön Obacht geben und volle Konzentration auf den Kurs, einige schwierige Stellen erkennt man hier erst, wenn sie schon fast vorbei sind, aber das hat ja auch Vorteile!
Highlight aus konditioneller Sicht war eindeutig der sandige Uphill zum bereits erwähnten Namensgeber unser Tour, erbarmungslos steil und ohne Verschnaufpause bringt er jeden Fahrer an den Maximalpuls, aber es hat keiner gesagt, dass es einfach werden würde und Spaß machen soll...! Kleiner Scherz, gelacht wurde wie immer viel, sei es über die transportable Intensivstation von Tobias, der sich trotz anhaltender Erkältung diese Runde gab, oder aber die abgefahrenen Bremsbeläge unseres Technik-Guru’s Werner, wo sich schon auf der Trägerplatte Material abträgt.
Der Downhill vom Aussichtspunkt des Christenbergs wurde schon die ganze Fahrzeit über mehr oder weniger freudig herbei gefiebert, den angebotenen Chicken-Way ließen alle Fahrer links liegen und wählten die direkte Linie ins Tal! Respekt, damit hätte ich letzte Woche bei der Probefahrt nicht gerechnet! Wenn das so weiter geht, können wir ja bald die Downhill-Strecke in Willingen mit dem Hardtail absolvieren...

Insgesamt haben sich so auf ca. 30km mehr als 800 Höhenmeter angesammelt, die fast ausnahmslose Wegführung über Trails macht dies jedoch äußerst kurzweilig und abwechslungsreich! Ich denke, dass dies nicht die letzte Abschlussfahrt dieser Saison gewesen sein könnte...

Noch mal zu den Reifen, ganz gleich ob MountainKing 2.4 oder RubberQueen 2.2, beide Reifen sorgten für beste Performance auf zum Teil sehr schwierigem und schlammigem Untergrund, in Sachen Seitenhalt gerade am Vorderrad ist der MK 2.4 allererste Wahl, kombiniert mit der RubberQueen 2.2 am Hinterrad geht es hier unglaublich voran. Wo sonst fehlende Traktion dem Vortrieb ein Ende setzt, diese Kombi fährt weiter, weitere Tests und Berichte werden folgen! Seht dazu auch in der Rubrik Material die ausführlichen Berichte.